Final Creativity

Hi liebe Leute,

in meinem  ersten Blog ging es um die These „BWL zerstört die Kreativität!“ aus dem Buch „Kopf schlägt Kapital“.

Ich versprach, diese Situation zu beobachten, um mich gegen Ende des Semesters noch mal dazu äußern zu können. Ich stellte folgende Frage in den Raum…

Lassen wir zu, dass ein Studium uns der Art formen kann, dass wir Fähigkeiten und Talente, die schon vor dem “studieren” in uns steckten, in eine Art Dornröschenschlaf schicken?

Im Rahmen des Themenfeldes besteht die Aufgabe ein junges Unternehmen zu begleiten und tatkräftig mit unserem betriebswirtschaftlichen Wissen zu unterstützen. Die Aufgabe an sich war und ist super und äußerst spannend. Zu meinem Glück haben wir ein sehr kreatives Unternehmen zugeteilt bekommen. Da ich vor meinem Studium in der Fashion Branche gearbeitet habe und mich dort zu Hause fühle, gab es von Anfang an eine Verbundenheit zu diesm Unternehmen.

Als wir das aller erste Mal gemeinsam in einem Meeting saßen, hörten wir uns das Konzept und die Herausforderungen an. Es dauerte nicht lang und man fragte uns, was für Vorschläge wir hätten um gewisse Probleme zu lösen. In diesem Moment waren wir absolut gefordert Ideen zu liefern – und es sprudelte auch nur so heraus! Klar waren viele Ideen erstmal eher praktisch-künstlerisch und stammten zum Teil aus meinen Erfahrungen vor dem Studium, als das sie theoretisch und wissenschaftlich fundierbar gewesen wären.

Dennoch und zu meiner Erleichterung war festzustellen, dass sobald man aus der modellhaften Theorie und rein ins wirkliche Geschehen rutscht und ganz wichtig: die eigene Kreativität gefragt und gefordert wird!!, sich die Kreativitäts-Blockade, oder die Angst man könnte keine Ideen mehr haben, in Luft auf löst. Das ist, als würde eine verstaubte Schublade geöffnet werden.

Im Grunde war meine Frage zu Beginn gar nicht schlecht formuliert, einige Dinge wie Kreativität, werden vielleicht wirklich in eine Art Dornröschenschlaf geschickt. Zum Glück hat das nix mit Zerstörung zu tun.

Meine Beobachtung: Bekommt man die Gelegenheit, wird man gefordert und gefragt sind Fähigkeiten wie Kreativität, trotz BWL im Kopf, auch wieder verfügbar. Wenn man sich dann noch für das Unternehmen und die Branche begeistern kann – umso besser!

Abschließend, kann ich der These „BWL zerstört die Kreativität!“ zum Glück widersprechen. Am Ende kommt es halt darauf an wie gut man die Dinge mit einander verknüpfen kann.. und sollte eine kreative Idee mal nicht wissenschaftlich fundierbar sein – na dann hat sicherlich keiner was dagegen, wenn sie trotzdem funktioniert.

Grundsätzlich: Vielen Dank an das Themenfeld „Entrepreneurship und Innovation“ der HWR, welches uns nicht nur die Möglichkeit gegeben hat, sondern auch vor die reale Herausforderung gestellt hat, die Theorie und Modellhaftigkeit eines BWL Studiums mit unserer eigenen Kreativität zu verknüpfen. Das war und ist eine besondere Erfahrung.

PS: Da der Uni-Stress im Vollzeitstudium manchmal echt durch die Decke schießt, habe ich für mich, neben Sport, einen super Ausgleich gefunden.Vielleicht nicht jeder Manns Sache, aber zusätzlich ist es auch noch eine super Geschäftsidee und mittlerweile ein sehr erfolgreiches Konzept!!!
Klick auf “Creative” … und dann gehe hin und probier es einfach aus!!

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J.

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