Geld – (k)ein ausreichender Motivator im Job?

Manche Menschen sehnen sich noch vor Beginn der Arbeitszeit nach dem Feierabend, während andere jeden Morgen total motiviert zur Arbeit gehen.
Zum Thema Arbeitsmotivation, wurde durch StepStone zusammen mit der Unternehmensberatung Hay Group eine Studie durchgeführt, in der 18.500 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, was sie denn am meisten im Job motiviert.

http://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/presse/motivation-ist-nicht-kaeuflich.cfm
Für 80% der befragten steht an erster Stelle, ein kollegiales Umfeld, in dem es spaß macht zu arbeiten.
An zweiter Stelle steht die Erfüllung im Job. Gefolgt von einem guten fairen Vorgesetzten.
Für 56% ist eine angemessene Entlohnung von entscheidender Bedeutung.

Für einen Großteil der Befragten ist also das Einkommen nicht ganz unbedeutend.
Aber regt sie zur Motivation an ?

Durch Leistungsorientierte Bezahlung kann auch ein negativer Effekt erzeugt werden.
Ab einem variablen Gehaltsbestandteil von 30% fühlen sich nämlich 56% der Studienteilnehmer eher unter Druck gesetzt, als motiviert und lehnen dies aufgrund dessen von vorn herein ab.

Geld allein macht also nicht glücklich🙂

Allerdings ist nicht ausser Acht zu lassen, das es sich bei dieser Studie um Befragte handelt, die mit ihrem Einkommen gut auskommen können und nicht um Angestellte aus den Leichtlohngruppen.
Daher wird die Motivation bei diesen Befragten durch finanzielle Faktoren eher weniger beeinflusst.
Verdeutlicht wird dies auch bei der Betrachtung der für diese Angestellten in Frage kommenden Kündigungsgründe:

Für 86% der befragten steht an erster Stelle das schlechte Arbeitsklima und nur 29% würden bei einem niedrigen Einkommen eine Kündigung in Betracht ziehen, wenn sie woanders 20% mehr Verdienstmöglichkeiten hätten.

Zusammenfassend kann man also sagen, das das Einkommen zwar wichtig ist, aber es nicht zu Höchstleistungen anregt…

One thought on “Geld – (k)ein ausreichender Motivator im Job?

  1. Das Geld verstehen

    Für jedes Fachgebiet gilt: Wer es wirklich verstehen will, bringt es sich selbst bei; und wer andere nur glauben lassen will, dass er es versteht, studiert es an einer staatlichen Hochschule. Für jedes Fachgebiet, das sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befasst, kommt hinzu: Wer es an einer staatlichen Hochschule studiert, erlernt die “Fähigkeit”, es garantiert nicht mehr zu verstehen.

    Wer das menschliche Zusammenleben verstehen will, muss zuerst die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, verstehen:

    Geldtheorie

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