Fashion goes Omni

Gegeben: Ein frisch gegründetes Designer Fashion Label inspiriert von den 50er Jahren. Aus hochwertigen Stoffen entweder Bio oder aber auf jeden Fall Fair Trade, entstehen wunderschöne Kleider, Blusen und Röcke.  

Bisher nur online zu haben bzw. auf Kommissionsbasis in einigen Läden in Berlin.

Wir sagen:  Ein eigener Laden muss her,

wo der Kunde die tollen Stoffe, die hochwertige Verarbeitung und damit die Qualität zu spüren bekommt, das heißt mit seinen eigenen Händen anfassen  und anprobieren kann. High Involvement Produkte, sollte man nicht ausschließlich online oder ausschließlich von einem Händler vertreiben. Bei dem einen erhalte ich nicht den direkten Kontakt zum Produkt, demnach dauern Kaufentscheidungsprozesse länger an. Über den anderen Vertriebskanal werden zwar Raum und Zeit überbrückt, aber gleichzeitig in Gänze Beratungs-, Werbe- und Marktbeeinflussungsfunktion überlassen.

Ist das bei einem Produkt was mit einer großen Ich-Beteiligung beim Kaufentscheidungsprozess, einem hohen Produktinteresse, intensiver Informationssuche und -verarbeitung sowie einem höhen subjektiven Kaufinteresse einhergeht sinnvoll?

Wir sagen wieder:  Ein eigener Laden muss her,

aber online soll und muss bleiben. Denn Multi-Channel ist nicht nur eine Vertriebsstrategien aus der Perspektive des Unternehmens sondern wird in der heutigen Zeit mehr und mehr zum Nutzungsverhalten der Kunden. Und diesem müssen wir gerecht werden – also heißt es von Multi- über Cross- zu Omni Channel.

Gehen wir vorerst auf die intensive Informationssuche ein, so sollte man sich den Begriff ROPO-Verhalten merken. Kunden informieren sich also online bevor sie offline ihren Kauf tätigen.

Research Online Purchase Offline

Wichtig also für unser Start-up seinen Online-Shop beizubehalten und diesen auch mit dem neuen Laden zu verknüpfen. Omni eben…

Hierzu ein super Event wie ich finde:

e.Fashion Lounge ist die erste ihrer Art und versteht sich als ein Strategie-Workshop für die Online-Modebranche. Hier wird von Experten und Entscheidern der Fashion-Branche Wissen über Erfolgsstrategien im Handel, insbesondere im Multi- bzw. Cross-Channel vermittelt. Dabei dreht sich in erster Linie alles um E-Commerce, doch der Fokus ist bereits mit dem 3.0 Kunden dahin gewandert, alle Vertriebskanäle bestmöglich zu verknüpfen.

Veranstalter und Erfinder dieser  Sache ist, man wundert sich nicht, hybris. Eine Münchner Software Agentur, die Lösungen für E-Commerce anbietet und das Omni-Channeling einen Namen gegeben hat.

Bild1

Voneinander losgelöste Kanäle sind gestern – Cross- bzw. Omni-Channel ist heute

Der Workshop fand 2012 zum ersten Mal statt und sollte nächstes Jahr auf jedenfall auf der Agenda unseres Start-ups stehen!

Aber vorerst Ladeneröffnung ahoi.

Wo man eröffnen sollte, was an Vorarbeit geleistet werden muss und wie der Laden auch wirklich zum Erfolg wird…erfahrt ihr hier nächste Woche.

K

2 thoughts on “Fashion goes Omni

  1. Hallo Katharina, ich finde deinen Blogeintrag sehr interessant, da mir der Begriff des ROPO-Verhalten noch nicht bekannt war. Ich begleite zurzeit auch ein Modelabel im Aufbau und ich stimme dir voll und ganz zu, dass die Vernetzung verschiedener Kanäle online sowie offline unabdingbar erscheinen!! Die Schwierigkeit dabei ist die Herstellung von sinnvollen Verknüpfungen verschiedener Kanäle.

    Der Modemarkt ist riesig und gerade neue Designer haben meiner Meinung keine Chance mehr am Designermarkt ohne eine gute online/offline Strategie und genau deswegen mag ich den Gedanken an deinem Artikel, dass die e.Fashion Lounge Entscheider und renommierte Experten der Fashion-Branche für einen Strategie-Workshop zur Zukunft der Online-Mode zusammen bringt. Sie kennen die Entwicklung am Markt und können den Einsteigern gute Leitfäden mit an die Hand geben. Es ist mehr als klasse, dass der Workshop Händlern und Designern aus der Fashion-Branche neue Ideen bietet, bewährte Lösungsansätze und ganzheitliche Strategien für einen erfolgreichen Multichannel-Handel aufzeigt und dazu dient, aktuelle Trends im E-Commerce und Multichannel-Marketing zu vermitteln und mit der Branche über die neuesten Fachthemen zu diskutieren. Die Teilnehmer bekommen eine direkte Gelegenheit, mit anderen Modeexperten in Kontakt zu treten und ihre Erfahrungen im Bereich des Fashion Commerce auszutauschen. Sehr wichtig und hilfreich im Online-Offline-Marketing-Urwald.

    Dieser Wokshop ist eine fantastische Plattform zum regen Austausch von Erfolgsstrategien für den Modehandel und für jeden aufsteigenden Designer, um mit Hilfe von Multichannel-Vertriebsstrategien neue Absatzkanäle zu generieren. Auf diese Weise besteht für die Modehändler und Designer die Möglichkeit den maximalen Mehrwert aus dem neuen Einkaufsverhalten der Kunden zu ziehen.

    Ich habe einige Artikel über die eFashion Lounge gelesen und ich fand die weiter führenden Einblicke über die Zukunft des Modehandels in Zeiten von zunehmender Mobilität und immer wachsender Verbreitung von mobilen, internetfähigen Endgeräten sehr interessant. An diesem Punkt wird nämlich auch die Wichtigkeit der Akzeptanz und Nutzung von Modemarken in sozialen Netzwerken beschrieben.

    Bin gespannt auf deine nächsten Einträge über die Welt der Mode und ich wünsche dir und deiner Gruppe noch einen erfolgreichen Austausch auf dieser Plattform!

    Die Jule

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