Winterdepression

Schlägt euch die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt??
Die Tage werden kürzer, das Wetter ist oft grau und trüb. Man fühlt sich unausgeglichen, grundlos traurig und morgens kommt man nicht aus dem Bett.

Die sogenannte Saisonal Abhängige Depression (SAD) wird vor allem durch den Lichtmangel in der trüben Jahreszeit ausgelöst. Ohne Licht fährt der Körper die Produktion des “Glückshormons” Serotonin herunter. Im Gegenzug steigt der Melatonin-Spiegel, der normalerweise in der Nacht den Schlaf steuert. Was zur Folge hat, dass man müde und schlapp ist und verstärkten Appetit auf Süßigkeiten hat.

Dennoch sollte man seinen inneren Schweinehund überwältigen und sich nicht zu Hause verkriechen.
Wenn das Stimmungstief zuschlägt und das Wetter draußen ungemütlich ist, verlassen nämlich viele das Haus nur noch, wenn es unbedingt sein muss. Studien zufolge setzt sich jeder zweite Betroffene vor den Fernseher oder Computer um sich Ablenkung zu verschaffen. Kontakte zu Familie und Freunden werden vernachlässigt.
Doch genau das sollte man meiden.
Eine wirksame Lösung gegen das Stimmungstief liefert die Bewegung draußen im Tageslicht. So wird die Produktion von Serotonin im Gehirn angeregt.
Vor allem Sport sorgt zusätzlich für vermehrte Ausschüttung Stimmungsaufhellender Hormone.

Also DON’T WORRY,  BE HAPPY😉

Bisher bin ich zwar von einem Seelentief verschont geblieben, aber mir ist der Sommer trotzdem viiiiiiiiiiieeeeeeell lieber!!

5 thoughts on “Winterdepression

  1. Dein Motto gefällt mir!🙂

    Ich denke, man kann auch aus der “Winterdepression” etwas positives ziehen.

    Wenn es draußen schneit und stürmt macht man es sich mit einer Tasse Tee und einen Buch gemütlich, läd Freunde zum essen ein oder denkt einfach “über Gott und die Welt”, am besten
    gemeinsam mit jmd. nach. Viele Menschen sind den Sommer über nur unterwegs und viel verreist. Warum also nicht den Winter nutzen, um etwas in sich zu gehen oder Energie
    für das kommende Jahr zu tanken? Vielleicht möchte auch das ein oder andere Möbelstück mal umgestellt oder der Dachboden bzw. Keller mal entrümpelt werden!

    Auch Hobbies wie Basteln und Werken warten im Winter auf den ersten Handschlag!

    Ich habe hier ein paar Tips gefunden, die vielleicht helfen:
    http://www.kraeuter-verzeichnis.de/blog/truebsinn–winterdepression—tipps-und-hausmittel–was-man-dagegen-tun-kann.shtml

    Ein Forum (nicht nur!) für die weiblichen Leser tauscht sich dazu hier aus:

    http://bfriends.brigitte.de/foren/allgemeines-forum/133445-schoene-ideen-fuer-die-kalte-jahreszeit.html

    Die liebe Familie, so weit vorhanden und erwünscht kann

    natürlich auch mal wieder kontaktiert und besucht werden. So kann man die

    Zeit nutzen, seine Kontakte zu pflegen, die während der warmen Jahreszeit eventuell zu kurz gekommen sind.

    Wer mit soviel Optimismus nicht so recht viel anfangen kann, der darf auch mal eine Lichttherapie ausprobieren:
    http://www.gutefrage.net/frage/was-tun-gegen-winterdepression

    Vielleicht kann man daraus ja auch einen Stammtisch für Winterdeprimierte entwickeln?!😉

    • Sehe ich genauso. Dass man im Winter eher müde und zurückgezogen ist, sollte einen nicht traurig machen. Man muss versuchen das Positive zu sehen. Jetzt kann man die Zeit eben nutzen um es sich zu Hause mit Menschen, die einem gut tun, gemütlich zu machen und neue Kräfte zu tanken, um dann im Frühling wieder voll angreifen zu können.

      • Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Wer weiß, wie wir den Sommer genießen würden, wäre da nicht der böse Winter mit all seinem “schlechten” Wetter :-)! Auf der anderen Seite dann auch kein Wintersport, keine “wenn es jetzt warm wäre würde ich…”-Gedanken, keine Pläne etc.

        Es lebe die Abwechlung ;-)!

  2. Deine Tipps für eine angenehme Winterzeit klingen wirklich gut🙂
    Bleibt nur zu hoffen das die Leute, die sich in solch einer Winterdepression befinden, ebenso einen positiven Nutzen aus dem grauen Alltag ziehen können!

  3. Ein sehr interessanter Artikel🙂 Leider haben mir ein wenig die Quellen gefehlt auch wenn vielleicht schon jeder von der Winterdepression etwas gehört hat. Ich bekomme leider auch nur 2 Stunden Tageslicht zu Gesicht. Liegt wohl wahrscheinlich am Abendstudium ^^ Ich finde Sport ist echt ein wichtiger Punkt, den man im Winter nicht außer Augen verlieren soll. Allgemein Bewegung hält den Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Ich gehe meistens nachts zum Sport, dann habe ich einen ruhigen Schlaf. Hier kann man sogar lesen, dass Johanniskraut gegen Depressionen hilft. http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/winterdepression.html

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