Unternehmensgründung verlangt effizientes Zeitmanagement, oder?!

Wir kennen das ja alle aus dem beruflichen als auch privaten Leben. “Eigentlich” wollten wir schon längst die Präsentation fertig haben, noch etwas Sport treiben oder einen Freund endlich mal besuchen, den wir schon so lange nicht mehr gesehen haben. Nun geht der Tag mal wieder zu Ende ohne, dass wir etwas bestimmtes geschafft oder erreicht haben. Naja, macht ja nix, das machen wir dann eben morgen, nicht wahr?

Der erste Kommentar, den ich oft von meinen Mitmenschen zum Thema Unternehmensgründung höre ist “… wenn Du kein Privatleben mehr haben möchtest!” oder “Selbstständig heißt vor allem selbst und ständig!”! Also besser alles alleine machen und das am besten noch perfekt?

“Falscher Perfektionismus kostet junge Unternehmen viel Zeit!”
Anthony Barba, Mentor

Aber ist das wirklich so? Springen wir als Unternehmer aus dem Hamsterrad des Angestellten heraus, nur um uns ein eigenes zu bauen?

Es trifft wohl zu, dass der Unternehmensgründer oder “Entrepreneur” in der ersten Zeit vor und nach der Gründung mit vielerlei Aufgaben konfrontiert wird: Kundenaquise, Büroarbeit, Einweisung erster Mitarbeiter, Beschaffung von Material und Inventar, Telefonate etc. .
Aber wie gestaltet man die eigene Unternehmung so, dass sie nicht zur “Odyssee” wird?

Martin Geiger behauptet in seinem Artikel :

„Wir werden morgen keine besseren Ergebnisse erzielen, solange wir heute mit einem Zeitmanagement von gestern arbeiten“.

Aber wie genau gestalten wir denn nun unseren Tag effektiv?

Torsten Montag gibt einige Tipps:
Zeitfresser finden: Aufschreiben der täglich aufgewendeten Zeit in Minuten
Organisieren: wie schaffe ich es, dass ich mich gleich morgens den wichtigen Tätigkeiten widmen kann? ( z.B. Schreibtisch abends noch aufräumen!)
Aufgabenmanagement: einteilen der Aufgaben nach dringend und oder wichtig -> 4 stufige Matrix nach Eisenhower:

Image

Was sind Eure Erfahrungen?
Wie organisiert Ihr Euch im täglichen Umgang mit der Daten- , Anfragen- und Aufgabenflut?

2 thoughts on “Unternehmensgründung verlangt effizientes Zeitmanagement, oder?!

  1. I find this post VERY satisfying, because such surveys help me to feel like I’m not alone with my problems as well as give me a chance to see how differently our problems might be solved. I just looked up “hbr time management,” as I thought the blog of Harvard Business Review might offer some advice and, sure enough, I found a number of posts (the more general term in English is “productivity”).

    “The Biggest Myth in Time Management”, http://blogs.hbr.org/bregman/2012/01/the-biggest-myth-in-time-manag.html, came up first, and it describes someone who flew across the USA. turned on his Blackberry to find 500 emails and a crises in his workplace, and what he did when he got to his hotel to solve the problem in an hour. I found the story helpful, because it discusses how to sort through great piles of stuff, establish priorities, and address them in an efficient manner. It gave me some tips I’ll try to use.

    There are many more on the HBR site (and other such sites), and after looking at a bunch one ends up looking at the guru of “getting things done,” David Allen, and looking for overviews of his method (because I don’t want to buy another book right now), which I found here: http://www.wikisummaries.org/Getting_Things_Done:_The_Art_of_Stress-Free_Productivity.

    I often look for topics and resources that I can “operationalize”, but your question is actually a different, completely interesting one: does the life of this or that kind of business person change them? This raises the question of whether there is a particular kind of personality able to do well in a particular business.

    As it happens, one of my second semester students is hot on that question. If you read his “Blitzkrieg — How to do Business Samwer Style!”, http://bizfest.wordpress.com/2012/11/25/blitzkrieg-how-to-do-business-samwer-style/, and the earlier version of this article and, especially, the WIRED article on them he links to, you’ll surely wonder about these characters: are they clever or ruthless? Did they get this from their parents or where they grew up (Köln), or in school? Or is it “boys will be boys,” each egging the other on?

    Technique or personality? A great riddle.

    Thanks for the great post!

  2. Da sprichst du ein Thema an, dass bei mir ganz hoch angesiedelt ist und gleichzeitig immer wieder versucht wird zu optimieren. Eine Auflistung (To-Do-Liste) hilft mir dabei (fast) immer.

    Dabei versuche auch eine Priorisierung der einzelnen Themen vorzunehmen (wichtig / weniger wichtig). Themen die ich an einem Tag geschafft habe kann ich dann abhaken und die Sachen, die dann doch liegen geblieben sind notiere ich mir auf einer neuen Liste. So kann ich bereits am Abend für den nächsten Tag eine neue Übersicht schreiben.

    Meine Erfahrung ist auch, dass eine To-Do-Liste in einer Art Wochenübersicht – Themen, die anstehen – sehr hilfreich sein kann.

    Den richtigen “Königsweg” oder das beste “Rezept” ist nur schwer zu finden, gerade wenn ich von äußeren Faktoren gelenkt bzw. beeinflusst werde. So kann zum Beispiel mein Vorgesetzter mit einer “kleinen” Zusatzaufgabe meinen ganzen Zeitplan über den Haufen werfen…

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