Crowdsourcing – all for one, one for all!

Oftmals ist die Gruppe klüger als der Einzelne! Warum dieses Potential nicht für sein Unternehmen nutzen?

Viele kleiner Startups haben oftmals nicht das Budget, die Kapazitäten oder das Personal, um die Branche umfassend zu beobachten und eine gute Marketingstrategie zu formulieren. Hohe Investitionen in externe Berater und Marketingunternehmen sind dabei nicht unbedingt erforderlich.  Es geht auch einfacher!

Es stellt sich nur eine Frage: Warum nicht die Produktinnovation outsourcen? Wie das geht? … Crowdsourcing!

Das Unternehmen kann das Internet als Plattform nutzen, um zusammen mit dem Kunden zum Beispiel die Produktinnovationen  zu diskutieren.  Dabei bezieht das Unternehmen den Kunden direkt in den Entscheidungs- bzw. Entwicklungsprozess ein.

Das Konzept ist eigentlich nicht neu, aber es muss richtig und möglichst effektiv angewendet werden. Die Idee ist einfach: Gruppen sind oftmals klüger als der Einzelne. Stichwort: Schwarmintelligenz.

Dieser Blog hat sich auch dem Thema Crowdsourcing gewidmet http://www.logo-pogo.de/was-ist-crowdsourcing-vor-und-nachteile/308 Arbeitsteilung als Funktionsmodell. Eine Aufgabe wird nicht nur auf eine Person, sondern auf eine Gruppe ausgelagert.

Eine Plattform kann dabei zum Beispiel ein Abstimmungsportal sein. Hierzu habe ich einen interessanten Blog gefunden http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/03/14/roger-schlecht-von-evotum-im-interview/ Roger Schlecht, Mitgründer von Evotum, beschreibt ein wenig die Perspektive des Konsumenten. Nutzer der Plattform können über Design von Modelabels abstimmen und so aktiv auf Trends mitbestimmen.

Auch die Plattform http://www.lookk.com unterstützt junge Modeunternehmen bei Auswahl von Designs. Designer haben die Möglichkeit Ihre Entwürfe online zu stellen und durch die Community bewerten zu lassen.

Auch Unternehmen wie Tchibo nutzen das Netz, um neue Produkte zu entwickeln.https://www.tchibo-ideas.de

Hierzu habe ich auch ein Interview des „Erfinders“ bei Tchibo gefunden. http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/03/miguel-helfrich-erfinder-tchibo-ideas-im-interview-crowdsourcing-konzepte/

Nach Minguel Helfrich ist Crowdsourcing für Tchibo ein Instrument  “[…] das Unternehmen zu öffnen, […]. Durch dieses auf Crowdsourcing-Mechanismen basierende Portal hat Tchibo die Möglichkeit eine andere Form der Kommunikation zu den Menschen und zu den Kunden aufzubauen […]. Die Produktmanager denken sich nicht an ihren Schreibtischen neue Angebote aus, sondern die Kunden wirken aktiv mit bei der Produktentwicklung […].”Auch der folgende Blog beschäftigt sich mit dem crowdsourcing bei Tchibo http://open-social-publishing.com/2012/08/01/open-innovation-wie-nutzt-tschibo-die-crowd/

Was haltet ihr von dieser Idee? Ich bin auf eure Beiträge gespannt!🙂

BG Christian

4 thoughts on “Crowdsourcing – all for one, one for all!

  1. This is very nice, Christian, thanks! I quickly clicked all the links, enjoyed learning from the examples and some discussion, but then I came back to your key term of “swarming” and was left wondering how it is that nowadays we think good ideas come from the many: I thought in Germany there was a huge criticism and fear of the masses? I’m still dazzled by the video Prof. Ripsas showed us of Steven Johnson, and now I’m looking up Johnson’s sources and am not disappointed. My favorite discussion is the study that pits the intelligence of a group of very smart people against a group that is not so smart but more different: the smart ones lose out, the not so smart win by their diversity. I’m wondering, behind your many examples, if you’ve got a theory or model of what is going on that works for you? Curious. Thanks for leading me to think of this interesting topic!

  2. Sehr interessant, danke :-)!
    Ich denke auch, dass da draußen in den Weiten des world wild web enorme Kapazitäten und schier unerschöpfliches Know-how schlummern, welches entdeckt bzw. genutzt werden möchte. Die Motivation, sich prägend mit einzubringen und seine Erfahrungen mit einfließen zu lassen ist riesig!
    Wo früher auf teure R+D Abteilungen mit fest angestellten Angestellten gesetzt wurde erreicht man hier Millionen Menschen mit “Involvement” !

  3. LIKE ! Der Blick zum Tschibo Beispiel ist gut. Welche anderen Startup Beispiele gibt? Und ist da nicht auch eine Schnittmenge zum “Gründen mit Komponenten” Ansatz von Faltin?

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