Facebook macht süchtiger als Alkohol und Nikotin…

Hi Leute🙂

Soziale Netzwerke sind Teil des Alltags, zu Hause und unterwegs. Dabei zeigen sich mittlerweile bei vielen Usern von Facebook, Twitter und Google+ Symptome der Sucht.

Das ständige Gefühl, immer wieder bei Facebook vorbeischauen zu wollen, könnte tatsächlich klinische Gründe haben. Eine Studie der Universität Chicago hat ergeben, dass Facebook süchtig machen kann. Das Potenzial ist sogar größer als bei Nikotin und Alkohol!!!!!!!!!

Bei der Untersuchung verteilten die Forscher Smartphones an 205 Probanden zwischen 18 und 25 Jahren aus Würzburg, um ihr Bedürfnis nach Social Media aufzuzeichnen. Das taten sie, indem den Teilnehmern über 14 Stunden verteilt sieben Mal in einer Nachricht die Frage schickten, ob sie gerade Lust hätten, sich bei Facebook, Twitter oder einem anderen Netzwerk einzuloggen.

Sollte dies der Fall sein, sollten sie dazuschreiben, wie stark der Wunsch ist, wie lange er schon andauere und ob er im Konflikt zu ihren anderen Beschäftigungen stehen würde.

In den 10.558 Antworten wurde 7827 Mal der Wunsch nach Social Media geäußert.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Probanden bereit waren, viele Dinge in ihrem Alltag für Social Media zu vernachlässigen – nur der Wunsch nach Schlaf und Sex war größer.

“Das moderne Leben ist ein Wust aus verschiedenen Wünschen, denen ständig versucht wird zu widerstehen. Und das gelingt heutzutage immer seltener”, sagte Studienleiter Wilhelm Hofmann im Interview.

Hofmanns Ansicht nach ist es für Menschen schwieriger, sich von Facebook fern zu halten, als von Zigaretten und Alkohol. “Das legt in ihrer vergleichbar einfachen Zugangsmöglichkeit und dem geringen Aufwand an der Teilhabe”

“Zigaretten und Alkohol bringen Kosten mit sich und sind nicht nur finanziell ohne Folgen. Social-Media-Konsum hat für den Menschen scheinbar mit weniger Konsequenzen verbunden, dabei ist die Häufigkeit der Nutzung das Problem und der große Schaden ist die ernorme Menge an verlorener Zeit.”

Ich finde es enorm spannend jetzt mal herauszufinden, wie viele von uns bei Facebook registriert sind, und wie wir uns selbst einschätzen..??
Seit ihr ,,süchtig´´ ???  Wie viele Stunden am Tag oder wie oft seit Ihr bei Facebook??

:):)

6 thoughts on “Facebook macht süchtiger als Alkohol und Nikotin…

  1. Pingback: RenRen – Der Like-Button auf Chinesisch | Blog Party

  2. Hi, super Post wie ich finde und für mich gerade brandaktuell. Ich habe mich nämlich vor ein paar Tagen bei Facebook gelöscht. Wie mans nimmt, eigentlich nicht wirklich, denn die Möglichkeit sich wieder anzumelden ist ganz einfach: Dein Facebookname und Kennwort ist noch gespeichert und sogleich sind alle Daten informationen und Freunde etc. wieder an ihrem alten Platz. Also nennt es Facebook “Deaktivieren”. Wenn Facebook also sprechen könnte, würde es dir hinterschreien: “Komm zurück! Deine Freunde werden dich vermisssen und nicht wiederfinden – was machst du dann?”.

    Genauso, denke ich, geht es dem Nikotinsüchtigen. Die Schachtel liegt vor ihm auf dem Tisch und bekommt je länger du sie anstarrst ein Gesicht, was dich anlacht und dem du dann nicht widerstehen kannst.

    Ich kann aber – mir geht es super, meine Freunde sehe ich auch so und ich muss nicht ständig nach meinem Smartphone greifen, um die neusten Nachrichten zu checken. Denn, dass XY gerade am Flughafen eingecheckt hat a) interessiert mich nicht und b) kriege ich mit, wenn ich eine tolle altmodische Postkarte mit Briefmarke und landeseigenem Poststempel erhalten. Denn meine Sammlung von Karten aus aller Welt wird auch im facebook, twitter & Co. Zeitalter immer weiter anwachsen – hoffentlich…

    • Hi Katharina, danke für dein Comment. Super Schritt finde ich, bist einer der wenigen die heutzutage darauf verzichten können. Also lobenswert🙂
      Ich war bis vor kurzen noch nicht bei Facebook angemeldet, wollte es dann mal versuchen und habe mich registriert. Schon nach einer Woche war ich so genervt, dass ich mich sofort gelöscht habe!!!!

      Ich bin nicht so der Typ, der ALLES von sich preisgibt und wirklich ALLES posten muss….
      Durch den Account von meinem Freund schau ich ab und an mal so rein, was andere Leute so zu sagen haben.
      Ich muss schon sagen es ist amüsant, keine Frage! Was Leute so zu sagen haben, was sie denken, was sie machen, ich weiss ALLESSSSS über sie…
      Wie viel Zeit und Langeweile man haben muss, um soooo viel Blödsinn zu posten.

      Klar, dass nicht alle so sind🙂

      Aber das Facebook süchtig machen kann, ist ein echt ernstzunehmendes Thema. Dein Vergleich mit der Zigarettenschachtel passt da sehr gut.

  3. Hi Leute,

    wie man an Katharinas Beispiel sehen kann ist es jedem Individuum selbst überlassen sich als Privatperson zu registrieren oder nicht. Ob die Daten einer gelöschten Registrierung dann immer noch gespeichert sind ist eine andere Frage und sehr bedenklich..

    Aber haben wir überhaupt noch die Chance uns des „facebookens“ völlig zu entziehen. Als BWL’er und angehende Entrepreneure wissen wir wie wichtig online Marketing ist. Gerade für ein junges Unternehmen spielt eine eigene facebook Fanpage offensichtlich eine große Rolle in der Bekanntmachung.

    Da ich ebenso eine eher negative Einstellung zu facebook und Co habe, wollte ich eigentlich die Frage stellen, wie hoch der Seriösitätsgrad einer facebook Seite eines professionellen Unternehmens eingeschätzt wird. Bei meinen Nachforschungen erledigte sich die Frage irgendwie von selbst.

    „Coca-Cola und Starbucks nutzen Facebook-Fanpages mit über 4 Millionen Migliedern; die Marken stehen im Mittelpunkt der Kommunikation und die Fanpage unterstützt die anderen Maßnahmen der Unternehmen.“
    Quelle: http://blog.ishp.de/web-2-0/fuenf-gruende-die-man-nicht-angeben-sollte-um-unternehmen-von-facebook-zu-ueberzeugen/

    Allen Anschein nach ist die ganze Welt bald „gefacebookt“.

    Ich finde es trotzdem gut, sich als Privatperson ein wenig bedeckter zu halten und vielleicht bekommen auch andere junge Leute diesen Dreh bald heraus. Das social media im Marketing eingesetzt wird, da kommen wir wohl nie wieder raus.

  4. Vielen lieben Dank an Duygu, dass du sozusagen die schlechten Seiten von Social Media – hier Facebook – angesprochen hast. Der Umgang mit diesen neunen Kommunikations-mitteln sollte meiner Meinung nach jeder für sich kritisch reflektieren.

    Es gibt natürlich auch positive Aspekte oder meiner Meinung nach geht es um den Umgang mit diesen Medien. So hast du beispielsweise die Möglichkeit dein „digitales Ich“ zu erschaffen, um deine Karriere oder auch Unternehmen zu puschen.

    https://www.connektar.de/blog/erfolgreich-bloggen-regelmaessig-publizieren/

    Viele Personalverantwortliche in Konzernen schauen mittlerweile zuerst ins Netz und erst der zweite Blick geht dann auf die Bewerbung.

    Aber wir sollten natürlich vorsichtig sein, denn bekanntlich liegt in der Dosis das Gift.😉

    Hier mal ein Ratgeber zu dem Thema Socila Media: http://www.youtube.com/watch?v=2qLHHi43TEw

    Ein kleines Schmunzeln hat es mir dann doch entlockt.😉

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