„Open Innovation“ schlägt „top secret“

Liebe Leute,

vielen Dank für die große Beteiligungen an meinem letzten Post „BWL im Kopf schlägt Kreativität“. Ich bin begeistert über Zuspruch und Anregungen wie man dieses Thema weiter vertiefen kann.

Eine Idee: Da unser Team Probleme des Marketing im Rahmen der „Unternehmensberatung“ im Themenfeld behandelt, bietet sich eine hervorragende Gelegenheit den eigenen Output an Kreativität einmal genau zu beobachten. Am Ende dieses Prozesses werde ich neue Schlüsse und Erkenntnisse zu diesem Thema bloggen ..

Ich habe mich gefragt, wie machen das eigentlich innovierende Unternehmen und bin auf folgende interessante Methode gestoßen …

Open Innovation“ schlägt „top secret

Auch große innovierende Unternehmen haben Probleme mit der Ideenfindung, z.B. in der Neuproduktentwicklung. Der Druck unter globalem Wettbewerb zu bestehen, fordert von den Unternehmen stets großartige Innovationen und das möglichst schneller und besser als alle anderen.

Wer also langfristig bestehen will, muss nicht nur ein exzellentes Geschäftsmodell und Kapital aufweisen, sondern auch neue Wege und Mittel erkennen, wie kontinuierlich neue Produktideen und Technologien generiert werden können. Doch Kreativität lässt sich nicht immer erzwingen. Das haben auch führende Unternehmen erkannt und richten mittlerweile ihren suchenden Blick auf externe Quellen.

 Am Ende eines Innovationsprozesses ist es der Kunde der entscheidet, ob sich ein neues Produkt etablieren wird oder nicht. Demnach heißt ein neues Zauberwort des Innovationsmanagements

„Consumer Co-Creation“.

In dem Unternehmen NIVEA steht die Nethnographie Methode als co-creation tool im Fokus. Der Kunde wird über ein Forum virtuell in den Innovationsprozess integriert. Er postet und diskutiert dort seine Ideen, Verbesserungsvorschläge und Probleme. Ein Erfolg! Denn so ist das „Invisible Black and White Deo“ entstanden.

http://www.nivea.de/Produkte/deo/Beduerfnis/Anti-Rueckstaende

Waren also Ideen in der Produktentwicklung bisher eher als top secret zu behandeln, ist nun Open Innovation zu einem zukünftigen Erfolgsfaktor geworden.

Ein neues Instrument der Wertschöpfung! Einverstanden!

Allerdings stellt sich mir eine Frage:

Was genau veranlasst eigentlich Kunden sich einer virtuellen Kundenintegration, wie der Netnographie, anzuschließen, um dort Ideen und Vorschläge zu Produkten zu posten?

Was würde euch motivieren? Und was sind eurer Meinung nach Anreize, die Personen dazu bewegen, an einer virtuellen Kundenintegration teilzunehmen?

  • Ist es der soziale Faktor sich integrieren zu wollen?
  • Teil eines Prozesses zu werden?
  • Gratis-proben, Gewinnspiele und exklusive Produktinformationen?
  • Oder ist es einfach nur Spaß und persönliches Produktinteresse?
  • More ideas?

Quelle: http://www.hyve-netnography.de/uploads/media/Successful_Consumer_Co-Creation_-_research._2010_-_Bilgram_Bartl_Biel.pdf

J.

2 thoughts on “„Open Innovation“ schlägt „top secret“

  1. Thank you for some other excellent article. Where else could anybody get that kind of information in such an ideal way of writing? I’ve a presentation subsequent week, and I’m on the look for such information.

  2. Ich glaub am besten funktioniert sowas über ein Belohnungssystem. Teile uns deine Meinung mit und du erhältst etwas dafür. So wie bei McDonald, wo Kunden einen Burger zusammenstellen konnten und die besten wurden dann tatsächlich für einen kurzen Zeitraum verkauft und mittels TV-Spot beworben. Hier bekommt man als Nutzen erstmal den Spaß einen eigenen Burger kreieren zu dürfen und dann natürlich den Ruhm, den man im Falle eines Gewinnes damit erntet.

    Bei Unternehmen, hinter deren Produkten und Philosophie ich persönlich stehe, würde ich auch ganz ohne Belohnung bei der Produktentwicklung helfen, einfach um sie zu unterstützen. Das Involvement ist also auch ein sehr wichtiger Faktor.

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